The trigger was a blank wall, a penchant for solitary raw landscapes and a collection of objects and paintings by the kinetic artists Soto and Sempere as well as the less known Brito. Soto and Sempere let lines dance, Britos causes canvas to pulsate.

These effects are joined to create minimal impressions drawn from countless flights over arid, worn out or frozen landscapes. It was essential to find a painting surface that was both porous and linear but has an anarchy of its own. Particle board is the unique material chosen. On the sawed surface it is porous, when sawed it is linear and when cracked it is anarchic. No two cracks are the same. When broken and turned, its elevations capture light and thus create a color-structure that changes throughout the day as light wanders. Selectively wires are inserted which create ultrathin shadows that slowly move throughout the day.


Chris Tanner

Born 1951 in Colombia of Swiss parents and grew up in South America, was sent to boarding schools in Switzerland. Lived in Madrid (where he grew to love the agricultural lines of Andalucia and the pulsating landscapes of Castilla Leon and Extremadura) and in Los Angeles (where he grew to love the desert and above all the flights over the Great West and Northern Canada) and now lives in Horgen. As an artist he is self taught.

Die Ausgangslage war eine leere Wand, eine Vorliebe für rohe Landschaften und eine Sammlung von Objekten und Bilder der Kinetiker Soto und Sempere wie auch des weniger bekannten Brito. Soto und Sempere lassen die Linien tanzen, Brito bringt die Leinwand zum Pulsieren.

Das Ziel war, diese Effekte zu verbinden um minimale Impressionen zu schaffen. Diese reiften gedanklich während vielen Flügen über stark trockenen, ausgemergelten oder gefrorenen Landschaften. Für die Umsetzung dieser imaginären Bildern war es unabdingbar, eine Maloberfläche zu finden die sowohl porös, linear aber auch eine innere Anarchie aufweist. Die Spanplatten vereinen diese Eigenschaften und wurden zum einzigartigen Maluntergrund! Auf deren gesägten Oberflächen sind sie porös, sind sie gesägt, sind sie linear und wenn gespalten, sind sie anarchisch. Keine zwei Spalten sind gleich. Dreht man die gespaltenen Latten, so fangen diese Erhebungen das Licht ein und schaffen eine Farbstruktur, die sich im Laufe des Tages und mit dem wandernden Licht immer wieder ändert. Die ab und zu im Bild eingefügten Drähte werfen ultrafeine Schatten, die sich langsam im Tagesrhythmus des Lichtes bewegen.


Chris Tanner

Geboren 1951 in Kolumbien von Schweizer Eltern. In Lateinamerika aufgewachsen und in die Schweiz ins Internat gesandt. Wohnte in Madrid (wo er die Saatlinien in Andalusien und die pulsierenden Landschaften von Castilla Leon und Extremadura lieben lernte) und in Los Angeles (wo ihn die Wüste und vor allem die Flüge über den Great West und Nord Kanada einnahmen) und wohnt jetzt in Horgen. Als Künstler ist er Autodidakt.
 

 
 
Exhibitions | Ausstellungen

2014 Galerie zum Schlüssel, Horgen
2013 Galerie zum Schlüssel, Horgen
2013 Kunsthaus Horgen
2012 Galerie Werner Bommer, Zürich
2011 Kunst in der KVA Horgen
2010 Galerie Werner Bommer, Zürich
2006 Galerie zum Schlüssel, Horgen
2006 Swiss Capital Group Galerie, Zürich  

Publications | Publikationen

Landschaften in Riss und Farbe
Gesammelte Werke von 1992 bis 2013